Über mich

 

Simona Nater, 43 Jahre alt, 2 Hunde
 
Die Idee, eine eigene Hundeschule zu gründen, war nicht von Anfang an mein Traum – sie hat sich mit der Zeit entwickelt. Tiere, insbesondere Hunde, gehörten schon immer zu meinem Leben: Meine Grosseltern hatten Hunde, und als ich 13 war, kam endlich auch einer in unsere Familie. Schon vorher habe ich verschiedene Hunde gehütet und ihnen – mit mehr oder weniger Sinn – kleine Trickli beigebracht. Mit unserem ersten Familienhund Bacco (Schäfer-Labrador-Mix) besuchte ich erste Kurse wie "Jugend und Hund". 

Im August 2016 erfüllte ich mir dann den Traum vom eigenen Hund: Milo, ein 1½-jähriger Labrador, zog bei mir ein. Seitdem hatte mein Leben einen neuen Fokus – und ich liebte es, mit ihm zusammenzuleben und zu wachsen. 

Im April 2019 kam Rocky dazu – ein Schweizer Schäferhund-Welpe. Mit Milo, meinem Mann und mir an seiner Seite entwickelte er sich zu einem souveränen und coolen Hund. Das Leben mit zwei grossen Hunden war nochmal eine andere Herausforderung – mit all seinen schönen und anstrengenden Seiten. 

 

Im Dezember 2022 mussten wir Milo schweren Herzens gehen lassen. Die Diagnose – ein bösartiger Milztumor – war ein Schock. Auch Rocky brauchte Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen. Doch gemeinsam fanden wir wieder in den Alltag zurück – und unternahmen eine unvergessliche Reise ans Nordkap, die uns weiter zusammenschweisste. 

 

Im November 2023 kam Aro zu uns – ein zweijähriger Mali-Schäfer-Mix aus Ungarn. Er verstand sich auf Anhieb mit Rocky und brachte viel Energie mit. Leider war Aro gesundheitlich stark angeschlagen: Er litt an einer schweren Form von IBD (einer chronischen Darmerkrankung), die ihm und uns viel abverlangte. Gleichzeitig stellte er uns mit seinem ausgeprägten Beutefangverhalten und seiner hohen Reizempfindlichkeit auch im Alltag und im Training vor grosse Herausforderungen. 

In klassischen Hundeschulen fühlten wir uns mit diesen besonderen Bedürfnissen oft nicht verstanden. Viele Ansätze passten einfach nicht zu unserem Hund. Das brachte mich dazu, tiefer in die Materie einzutauchen – und schliesslich selbst die Ausbildung zur Hundetrainerin zu beginnen. 

 

Im Juli 2024 mussten wir auch Aro loslassen. Nach mehreren Spitalaufenthalten und Operationen blieb uns nichts anderes übrig, als ihn von seinem Leiden zu erlösen. Die Trauer war gross – aber auch die Dankbarkeit, ihn begleitet zu haben. 

 

Im August 2024, wenige Wochen später zog Abby bei uns ein: eine 10 Monate alte Deutsche Schäferhündin aus einer Arbeitslinie. Vom ersten Moment an waren sie und Rocky ein Herz und eine Seele. Abby wurde ursprünglich für den Schutzdienst gezüchtet, war dafür jedoch «nicht geeignet» – und wurde mehrmals weitergegeben. Bei uns durfte sie ankommen. Sie bringt viel Energie, aber auch Unsicherheit mit – wir arbeiten täglich daran, dass sie sicherer wird und ihre innere Ruhe findet. 

Mit Abby und Rocky betreibe ich Zughundesport (Canicross, Skijöring, Bikejöring), Mantrailing und Fährtenarbeit. Wir trainieren täglich im Alltag, im Spiel – und bewusst im Hundetraining. Dabei ist mir wichtig, dass meine Hunde körperlich und geistig gefördert werden, aber auch zur Ruhe kommen dürfen. Sie sind nicht perfekt – und genau das macht sie wunderbar. Ich lerne täglich von und mit ihnen. 

 

Ich habe meine schriftliche, mündliche und praktische Abschlussprüfung zur zertifizierten Hundetrainerin bei der ATN erfolgreich abgeschlossen. Und wie ihr euch denken könnt: Mein Traum von einer eigenen Hundeschule ist nun Wirklichkeit geworden – mit dieser Webseite beginnt das nächste Kapitel. :-) 

Meine Ausbildung

Mein Wissen über Hunde entwickelte sich über viele Jahre im täglichen Zusammenleben mit meinen eigenen Vierbeinern. Doch um Hunde noch besser zu verstehen, ihr Verhalten fundiert einzuordnen und Trainings nachhaltig zu gestalten, habe ich mich für die zweijährige, zertifizierte Ausbildung zur Hundetrainerin und Verhaltensberaterin an der ATN Akademie (Akademie für angewandte Tierpsychologie und Tierverhaltenstraining) entschieden.

Die Ausbildung basiert auf modernen, wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen der Verhaltensbiologie, Ethologie und Lerntheorie. Sie vermittelt sowohl theoretisches Wissen als auch praxisnahe Trainingsansätze – immer im Sinne eines fairen, respektvollen und individuellen Umgangs mit Hund und Mensch.

Schwerpunkte meiner Ausbildung

Verhaltensbiologie & Kommunikation

  • Ausdrucksverhalten beim Hund (Gerrit Stephan)
  • Ontogenese – Entwicklung vom Welpen bis zum Senior (Sandra Burri)
  • Sozialverhalten & Ethologie des Hundes
  • Verhaltensphysiologie & Psychoneuroimmunologie
  • Zwangsstörungen & Stereotypien

Lernen & Training

  • Lernverhalten, Motivation & Ausbildungsmethoden (André Känel)
  • Verhaltenstraining im Alltag (Raymond Ducret)
  • Anti-Jagdtraining – Impulskontrolle & Auslastung
  • Methodik der Verhaltenstherapie
  • Medical Training & Erste Hilfe

Beschäftigung & Auslastung

  • Tricktraining, Nasenarbeit & Fährtentechniken (Denise Bachofen)
  • Geruchsdifferenzierung & Geruchskonditionierung
  • Beschäftigungsideen für aktive Hunde
  • Mehrhundehaltung – Harmonie & Herausforderungen

Tierschutz & besondere Hunde

  • Tierschutzhunde & Secondhand-Hunde (Dr. Christina Sigrist, Sandra Barfels)
  • Hunde mit Handicap – körperlich und psychisch
  • Der alternde Hund aus verhaltensbiologischer Sicht

Weitere Fachbereiche

  • Ernährung & Fressverhalten – Probleme & Therapie
  • Stressverhalten & Hyperaktivität
  • Territorialverhalten & Bellen – Ursachen & Training
  • Fortpflanzung, Zucht & Genetik
  • Rechtliche Grundlagen (Schweizer Tierschutzrecht)
  • Ausrüstung: Halsband, Geschirr, Leine & Zuggeschirr

 Meine Weiterbildungen 

StrongDog Masterclass – Weiterbildung im Zughundesport

Der Zughundesport begleitet mich seit vielen Jahren – im Training, im Alltag und an Wettkämpfen. Mit der StrongDog Masterclass konnte ich mein Wissen in diesem Bereich nochmals gezielt vertiefen.

Die Ausbildung vermittelt weit mehr als das reine Ziehen vor dem Menschen. Themen wie Trainingsaufbau, Motivation, Lernverhalten, Lauftechnik und Teamwork spielen eine zentrale Rolle.

Besonders wertvoll war für mich die Verbindung von fundierter Theorie und praxisnahen Übungen. Das Gelernte fliesst heute direkt in mein Training ein – vom Einstieg in den CaniCross bis zur Vorbereitung auf Wettkämpfe.

 Inhalte und Schwerpunkte 

 ✔ Teamwork statt Druck
 ✔ Technik statt Zufall
 ✔ Motivation statt Zwang
 ✔ Wissen statt Mythen
 ✔ Nachhaltiger Trainingsaufbau
 ✔ Gesunde und leistungsfähige Sporthunde
 ✔ Klare Kommunikation zwischen Mensch und Hund
 ✔ Praxisnahes Lernen mit direktem Bezug zum Alltag und Wettkampf 

Erfolgreicher Zughundesport basiert nicht nur auf Leistung, sondern vor allem auf Vertrauen, Kommunikation und einer starken Partnerschaft zwischen Mensch und Hund.

Meine Trainingsphilosophie



Individuell. Alltagsnah. Mit Herz und Verstand.

In meinem Hundetraining steht nicht Perfektion im Vordergrund – sondern das, was für das jeweilige Mensch-Hund-Team wirklich passt. Jeder Hund ist anders, jede Mensch-Hund-Beziehung einzigartig. Deshalb arbeite ich nicht nach starren Mustern, sondern suche gemeinsam mit dir nach einem Weg, der für euch beide funktioniert.


Ich glaube an klare Kommunikation, Vertrauen, Struktur – aber auch an Gelassenheit, Humor und das Feiern kleiner Fortschritte. Training darf und soll Freude machen. Es soll helfen, einander besser zu verstehen, Konflikte zu entschärfen und gemeinsam zu wachsen.


Ein besonderer Fokus liegt bei mir auf der Balance zwischen Aktivität und Ruhe: Aktive Hunde brauchen sinnvolle Auslastung, gleichzeitig ist Entspannung lernbar und ebenso wichtig wie Action. Nasenarbeit, Körperbewusstsein, Impulskontrolle und gezielte Ruhephasen sind feste Bestandteile meiner Arbeit.


Ich arbeite bedürfnisorientiert und mit positiver Verstärkung – basierend auf modernen, wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen aus der Verhaltensbiologie und Lernpsychologie.


Das Ziel ist kein „perfekter“ Hund – sondern ein gelassener, ansprechbarer und selbstbewusster Hund, mit dem du den Alltag entspannt meistern kannst.

Meine Hunde

Rocky, m 7 Jahre

Rocky war mein erster und bis jetzt einziger Welpe. Somit besuchte ich mit ihm die Welpen-, Junghundeschule und trainierte mit ihm viel Zughundesport, Alltagstraining und Mantrailing.
Rocky liebt es zu spielen, liebt schwimmen und im Schnee dreht er völlig ab. Katzen, Eichhörnchen und Kaninchen gehören seiner Meinung nach auf den Baum, er hilft da gerne etwas dabei nach.
Funfact: Durchdrehen im Schnee oder am Strand!

Abby, w 2 Jahre

Das kleine Power-Mäuschen Abby ist genau das was ich brauche. Sie zeigt mir, dass ich ruhiger bleiben muss, da sie es nicht ist. Ihre schnelle, freudige und impulsive Art sind Fluch und Segen gleichzeitig. Sie lernt täglich dazu und hat schon tolle Fortschritte gemacht.
Mit ihr habe ich die obligatorischen Hundeschulen besucht, mache Alltagstraining, Zughundesport und Mantrailing.
Funfact: Wasserstrahl vom Gartenschlauch jagen wie Milo!

Milo 🌈

Milo war – ganz Labi-typisch – sehr verfressen, liebte Wasser, Menschen und Bewegung. Er war mein treuester Begleiter, mein Wanderbuddy, und begleitete mich fast überall hin.
Als mein erster eigener Hund durfte ich von und mit ihm unglaublich viel lernen.  Gemeinsam besuchten wir verschiedene Kurse in Mantrailing, CaniCross, Agility und Alltagstraining.
Funfact: Wasserstrahl vom Gartenschlauch jagen!

Aro  🌈 

Der eher herausfordernde Charakter von Aro, welcher grösstenteils auch seiner Vergangenheit und seiner Krankheit geschuldet war, stellte mich vor einige Herausforderungen.  Er hat mir gezeigt, dass alles was ich bisher wusste gut und recht ist aber bei ihm nicht funktionierte. 
Auch dank ihm habe ich meine Ausbildung begonnen, um ihn besser zu verstehen. Mit ihm machte ich Zughundesport und Alltagstraining.

Funfact: Kein Ball überlebt!